Pflanzen/Einfach
Bogenhanf
Dracaena trifasciata
Der Bogenhanf gilt zu Recht als nahezu unkaputtbar. Seine steifen, aufrechten Blätter speichern Wasser wie eine Sukkulente, weshalb er Vernachlässigung, Schatten und trockene Heizungsluft besser wegsteckt als fast jede andere Zimmerpflanze.
Er wächst langsam, aber stetig und treibt neue Blätter aus dem Rhizom. Der sicherste Weg, ihn zu verlieren, ist zu viel Fürsorge – nasse Erde lässt die Basis schnell faulen.
Typische Probleme
Weiche, matschige Blätter an der Basis
Wurzelfäule. Aus dem Topf nehmen, faule Wurzeln und Blätter entfernen und in grobkörnige, gut durchlässige Erde umtopfen.
Ausführlich: Wurzelfäule →Runzlige, eingerollte Blätter
Zu lange trockengestanden. Einmal kräftig durchdringend gießen und dann wieder wenig gießen.
Blätter kippen zur Seite
Zu wenig Licht. An einen helleren Platz stellen und den Topf regelmäßig drehen.
Fragen, beantwortet
Wie oft gießt man einen Bogenhanf?+
Nur wenn die Erde völlig trocken ist – meist alle 2–3 Wochen, im Winter noch seltener.
Reinigen Bogenhanf-Pflanzen die Luft?+
Sie filtern in geringem Maß Schadstoffe und geben nachts Sauerstoff ab, was bei Zimmerpflanzen ungewöhnlich ist.
Übersteht der Bogenhanf ein dunkles Zimmer?+
Ja, er toleriert Schatten, wächst dann aber deutlich langsamer. Helles, indirektes Licht sorgt für die schönste Farbe.
