Gemüse/Mittel
Paprika
Capsicum annuum
Paprika ist die wärmeliebende, langsam startende Cousine der Tomate – früh säen, warmhalten und Geduld haben. Beim Reifen von Grün zu Rot oder Gelb verdoppelt sich der Zuckergehalt, also ruhig ein paar Früchte länger am Strauch lassen.
In unserem Klima macht ein Gewächshaus, Folientunnel oder die sonnigste Hauswand im Schrebergarten den entscheidenden Unterschied. Sobald Früchte ansetzen, mit Tomatendünger füttern und die Triebe stützen, die unter dem Gewicht der Paprika leicht abbrechen.
Gartenjahr auf einen Blick
Typische Probleme
Blüten fallen ab, ohne Früchte anzusetzen
Temperaturen unter 15 °C oder über 32 °C, oder zu trockene Luft. Warmhalten und bei Hitzewellen besprühen.
Eingesunkener dunkler Fleck am Fruchtansatz
Blütenendfäule durch unregelmäßiges Gießen. Mulchen und gleichmäßig wässern.
Eingerollte, klebrige Blätter
Blattläuse. Mit Wasser abspritzen, danach Schmierseifenlösung sprühen.
Ausführlich: Gelbe Blätter →Fragen, beantwortet
Warum bleiben meine Paprika grün?+
Sie reifen zu Rot, Gelb oder Orange nach – das dauert nur noch 3–4 Wochen, nachdem sie ihre volle Größe erreicht haben. Grüne Paprika sind einfach unreif.
Brauchen Paprikapflanzen eine Stütze?+
Ja – sobald sie voller Früchte hängen, brechen die brüchigen Stängel leicht. Ein einzelner Bambusstab pro Pflanze reicht meist.
Kann ich Paprika drinnen ziehen?+
Ja, auf einer warmen, südseitigen Fensterbank oder unter einer Pflanzenlampe. Sie brauchen mindestens 8 Stunden kräftiges Licht für den Fruchtansatz.