Gemüse/Mittel

Gurken

Cucumis sativus

Gurken wachsen am besten senkrecht an einem Netz oder Rankgitter – so bleiben die Früchte sauber, gerade und außer Reichweite von Schnecken. Freilandsorten sind robuster; glatthäutige Salatgurken für's Gewächshaus sind süßer, brauchen aber Schutz.

Gurken bestehen zu 96 % aus Wasser, also den Boden gleichmäßig feucht halten – Trockenperioden führen zu bitteren Früchten. Ab Blühbeginn wöchentlich mit Tomatendünger füttern und alle paar Tage ernten: Eine riesige Gurke am Strauch signalisiert der Pflanze, dass ihre Arbeit getan ist.

Gartenjahr auf einen Blick

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Aussaat
Pflanzen
Ernte

Typische Probleme

Bittere Früchte

Wasserstress oder überreife Frucht. Gleichmäßig gießen und jung ernten.

Gelbe Blätter mit grünen Adern

Stickstoff- oder Magnesiummangel. Mit Volldünger versorgen und mulchen.

Ausführlich: Gelbe Blätter

Weißlicher Belag auf den Blättern

Echter Mehltau – für bessere Luftzirkulation sorgen, nur am Boden gießen.

Ausführlich: Echter Mehltau

Fragen, beantwortet

Warum sind meine Gurken bitter?+

Fast immer unregelmäßiges Gießen während einer Hitzewelle. Stark mulchen und alle 2–3 Tage tief wässern.

Brauchen Gurken Bestäubung?+

Freilandsorten brauchen Bienen; viele Gewächshaussorten (als 'rein weiblich' gekennzeichnet) setzen Früchte ohne Bestäubung an und sollten gar nicht bestäubt werden.

Wie oft sollte ich Gurken ernten?+

In der Hochsaison alle 2–3 Tage. Regelmäßiges Ernten regt die Pflanze zur Weiterproduktion an.

Stimmt etwas mit deiner Kultur nicht?

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